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Das Profil
Vitgé – Rhein

Von Vitgé bis Lanezi ist die Felsplatte nur leicht mit Humus überdeckt. In Lanezi beginnt der Steilabhang des alten Tals. Die Val Suler ist nördlich begrenzt durch den Felshang und südlich durch das sehr fest gepresste humusartige Material der Schwemmulde, das auch grosse brüchige Felsbrocken einschliesst.
Man kann nicht eruieren, wie mächtig das Bergsturzmaterial am Nordhang des verdeckten Felsrückens im Raum Unterwaldhaus aufliegt. Es muss sehr fest gepresst sein, da es hier in eine Ostrichtung umgelenkt wird. Auf der Südseite verengt der Felsrücken das Tal, weshalb die Moräne am Lifthang enorm gepresst und steil ist. Westwärts weitet sich das Tal, die Moräne ist flacher und weniger gepresst.
Der Grundwasserspiegel der Flimser Mulde korreliert mit jenem der Caumamulde. Dazu folgende Angaben: Im Sommer 2010 wurden 250 m südlich der Abbruchlinie bei Lanezi Erdsonden gebohrt. Sie trafen nach 47 m (ca. Seehöhe) auf den kompakten Fels mit einer darüber ilegenden starken Wasserschicht. Im darauf folgenden Frühling wurden 50 m ostwärts neue Sonden gebohrt. Auch sie trafen nach 47 m auf den Fels aber nicht auf Wasser. Bei der ersten Bohrung hatte der Caumasee einen Stand von 7.60 m, bei der zweiten einen solchen von 2.80 m.
Der stark abgesunkene Grundwasserspiegel wirkt sich auf die Dorfquellen aus. Sie trieben vor dem Tunnelbau (gleichzeitig mit dem Steilanstieg des Sees) im Mai auf, nach dem Bau sind fast alle versiegt. Das im Mai stark ansteigende Grundwasser staute das von Norden in Riesenmengen anfallende Bergwasser auf. Je nach Wasserjahr flossen die Quellen unterschiedlchi stark. |