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Tunnel und See
Vorbemerkung: Am Rand rechts sind die wichtigsten Landschaftsbilder und die Karte 1:10 000 jederzeit einsehbar. Am linken Bildrand erscheint das Inhaltsverzeichnis.
Die vielen Expertisen verwirren. Sie wurden laufend neu formuliert und widersprechen alle den einsehbaren Fakten. Die Grundwassermulde Flims wurde bewusst nie untersucht. Das im Tunnel angeschnittene Wasser konnte nicht anders als im steil abfallenden alten Talhang der heute überdeckten Flimser Mulde austreten. Es fliesst im durchfahrenen Fels in mehreren Schichten auf verschiedener Höhe. Deshalb hat der Caumasee seinen Jahresrhythmus beibehalten. Weil aber zwei besonders starke Quellen angeschnitten wurden, sank der Grundwasserspiegel in der Flimsermulde und in der Caumamulde knapp zwei Meter ab und die vielen im Sommer auftreibenden Dorfquellen versiegten.
Die Sprache des Sees ist eindeutig: sein durchschnittlicher Höchststand vor dem Tunnelbau war 8.2 m. Nach dem Tunnelbau ist er bei 6.4 m. Die Messreihe ist noch kurz und umfasst den sehr heissen Sommer 2003 und den sehr kalten Sommer 2010, die Verzerrungen bringen. Vor dem Tunnelbau war der See in 27 Jahren nur 6 mal auf 7.60 m und darunter. Nach dem Tunnelbau stieg er nie über 7.60 m und erreichte einmal ein nie gesehenes Tief von 5.40 m.
Vor dem Tunnelbau begann Ende Mai der steile Sommeranstieg wenn der Tuleritgsee sich füllte. Nach dem Tunnelbau steigt der Caumasee mit grosser Verspätung auf den Tuleritgsee. Die Korrelierung wurde als Beweis genommen, dass der Caumasee vom Tuleritgsee gespeist werde. Das passte denen, die das Tunnelwasser turbinieren wollten und den Zusammenhang zwischen Tunnel und Caumasee abstritten. Die Veränderung nach dem Tunnelbau wird verschwiegen.
Seit dem Tunnelbau verharrt der Caumasee bis im Mai auf einem nie gesehenen Tief unter 3 m. Der durchschnittliche Stand Ende Mai vor dem Tunnelbau war 4.60 m; nach dem Tunnelbau war er etwas über 3 m. Im Jahre 2010 war sein Wasserstand am 21. Mai 2.80 m (vgl. Bilder 1a, 1b, 1c, 1d).
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